Schriftenreihe des Heimatkundlichen Arbeitskreis Buseck e. V.

Heft 18: Arbeit bestimmte das Leben - Landleben vergangener Tage
Bräuning, Dr. Heike (2015); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 8,--)

Zum Inhalt:
Kaum etwas beschreibt die „gute, alte Zeit“ besser als diese Überschrift. Eine Arbeitszeit von 38,5 Stunden pro Woche – wie vielfach heute der Fall – war damals illusorisch. Und war die eine Arbeit zu Ende, so wartete die Nächste. Selbst für die Kinder bedeutete es oft, dass die Arbeit zum Spiel gemacht wurde – im Spiel verpackt wurde, um sie „erträglicher“ zu machen.
Haupterwerbsquelle war früher die Landwirtschaft. Und die meisten derjenigen, die hauptberuflich einer anderen Beschäftigung nachgingen, hatten eine kleine Landwirtschaft im Nebenerwerb. Das bedeutete Aufstehen mit dem ersten Hahnenschrei und arbeiten bis die Sonne unterging – zumindest im Sommer;
im Winter begrenzte der Sonnenuntergang die Arbeitszeit wohl kaum. Den verschiedenen Aspekten des Lebens damals und der damit verbundenen Arbeit, den Gerätschaften, Erinnerungen, Geschichten, Berichten, Erzählungen und Rezepten widmet sich dieses Heft, das zur Begleitung unserer Ausstellung in der Sammler- und Hobbywelt in Alten-Buseck entstanden ist.

   
Heft 17: Thal’sches Rathaus – Geschichte und Geschichten
Noppes, Elke et al. (2015); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 10,--)

Zum Inhalt:
Dieses Gebäude war und ist Dreh- und Angelpunkt in der Geschichte und Gegenwart für das Busecker Tal und Großen-Buseck. Um 1571 erbaut, war das Gebäude als Gerichtssitz des Busecker Tales bis 1826 Anlaufstelle in offiziellen Angelegenheiten für alle neun Ortschaften des Tales. Im Anschluss war es für die Großen-Busecker Kinder bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts als Schule ein zentraler Punkt in ihrem Leben. Später beherberte es die Polizeistelle und Gemeindeverwaltung Großen-Buseck, ab 1977 der Großgemeinde Buseck. Ab 1982 finden sich die öffentliche Bücherei und Vereinsräume verschiedener Busecker Vereine im Gebäude.
Das Heft berichtet über die Baugeschichte, präsentiert alte Fotos und erzählt Geschichte und Geschichten zum Haus und seiner Bewohner - die es fast durchgängig in der Geschichte des Hauses auch gab.

   
Heft 16: 10 Jahre Busecker Geschichtsbrief. Eine Zusammenstellung von Artikeln.
Noppes, Elke et al. (2010); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 8,--)

Zum Inhalt: 
Busecker Geschichtsbriefe 2000-2010. Zehn Jahre, ein kleiner Grund zum Feiern und die große Anzahl von Artikeln dauerhafter zu erhalten. Im Heft wurden die Artikel der vergangenen 10 Jahre zusammengestellt. Sie spiegeln das große Spektrum unserer Vereinsarbeit wieder.

   
Heft 15: Das Busecker Tal in historischen Reiseberichten mit 25 meist farbigen alten Postkarten
Reinholz-Hein, Ilse (2010); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck; (€ 2,--)

Zum Inhalt:
"... reich an den lieblichsten Abwechslungen der Natur ..." beschreibt Baggesen 1789 das Gießener Land. Wie sahen frühe Reisende unser Busecker Tal, findet es überhaupt Aufmerksamkeit bei den Besuchern? Diesen Fragen geht das 17seitige Heftchen nach und zeigt die vergangenen Ansichten unserer Orte in alten Postkarten.

   
Heft 14: Die Herren von Trohe
Münch, Wolfgang (2007); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck; (€ 8,--)

Zum Inhalt:
Trohe, diese 1327 erstmals erwähnte Gemeinde innerhalb des Busecker Tales, war über Jahrhunderte hinweg „Ausland“, eine landgräfliche Enklave inmitten des kaiserlichen Lehens des Busecker Tales. Die Ortschaft Trohe lag inmitten der Gemarkungen von Alten-Buseck, Großen-Buseck und Rödgen. Doch hier hatte der Landgraf das Sagen und nicht die Ganerben. Die genauen Umstände dafür, liegen für uns noch im Dunkel der Geschichte. Das Busecker Tal gehörte bis zum Aussterben im Jahre 1218 der Familie v. Peilstein. Diese Grafen von Peilstein-Mörle-Kleeberg, die sich auch nach ihren Besitzungen in Kleeberg nannten, hatten umfangreiche Besitzungen in süddeutschem und österreichischen Raum. Die Besitzungen fielen nach dem Aussterben der Familie an den Kaiser, von dem unsere Ganerben Teile - das Busecker Tal - erhielten. Die adlige Familie v. Trohe starb im Mannesstamm im Jahre 1641 aus. Wir können ihre Geschichte in Mittelhessen bis zum Jahre 1210 zurückverfolgen.
Woher kam die Familie v. Trohe? Aus der Ortschaft Trohe? Oder wurde diese Ortschaft nach der Familie v. Trohe benannt? Fragen über Fragen, die noch immer ungeklärt sind.
Der Möglichkeit, dass die Familie v. Trohe eventuell mit der Familie v. Peilstein aus österreichischem Raum nach Mittelhessen kam, ging Wolfgang Münch aus Großen-Buseck nach. Seine Arbeiten stellen wir dem interessierten Leser neben der Druckversion von 2007 auch als PDF-Dateien vor.

Neues von den Herren von Trohe (212 kb) (Stand 2010)

Hierbei handelt es sich um eine überarbeitete Version von: Die Herren v. Trohe (240 kb) (Stand: Oktober 2007)

   
Heft 13: Es stand ein Wirtshaus in Buseck. Die Geschichte der Dorfwirtschaften in Alten-Buseck, Beuern, Großen-Buseck, Oppenrod und Trohe
Reinholz-Hein, Ilse (2009); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck; (€ 6,--)

Zum Inhalt:
Ein Buch aus dem Jahre 1825 verzeichnet für Großen Buseck eine Bierbrauerei und 9 Wirte, in Alten-Buseck
und Beuern jeweils 3 Wirte. Welche Gasthäuser in den darauffolgenden fast 200 Jahren in den fünf Orten der
Großgemeinde zum Feierabendbier oder Stammtisch einluden, das zeigt die Begleitbroschüre zur Ausstellung "Wohl bekomm' s"- Vom Gerstensaft zur Wirtschaftskraft. Brau- und Biergeschichte im Landkreis Gießen. Sie schildert den Weg von der Gastfreundschaft zur Gastwirtschaft, berichtet welche Gastwirtschaften es wann in Buseck gab und wie das Bier vom Brauhaus ins Glas kam. Natürlich fehlen  auch die kleinen komischen Begebenheiten rund um die heimischen Wirtshäuser nicht.
 

   
Heft 12: Die Wüstungen im Busecker Tal. Teil 1
Bräuning, Dr. Heike (2005); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 8,--)

Zum Inhalt:
Was erinnert uns heute noch an die schon früh ausgegangenen Siedlungsstätten in unserer Gegend? Mit dem 1. Teil der "Wüstungen im Busecker Tal" begibt sich die Autorin auf die Spuren von Amelungshausen, Dörfeln, Hagen, Wilshausen, Ammenhausen und Antreff. Dargestellt werden sowohl schriftliche Belege aus Akten und Urkunden als auch Geschichten und Erzählungen, die über Jahrhunderte in der Bevölkerung von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Kämpfende Ritter, schöne Burgfräulein und gespenstige Genzreiter tauchen aus dem Dunklen der Zeit auf. Manches konnte so wiedergefunden werden, einiges wird immer noch gesucht.

   
Heft 11: In Großen-Buseck ist ein Heer von Bettlern.
Stender, Angela (2001); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 5,--)

Zum Inhalt:
Im Mittelpunkt der Ausführungen von Frau Stender stehen die Ursachen und die Vielfältigen Auswirkungen der Armut, mit denen die Menschen im 19. Jh. zu kämpfen hatten. Das Dasein der meisten Familien im Busecker Tal war damals ein ständiger Kampf um Nahrung und Arbeit, begleitet von Arbeitslosigkeit, Krankheit, hoher Kindersterblichkeit und schließlich Auswanderung.
Wie kam es zu diesen Zuständen, wer war betroffen, wie lebten die Menschen im Busecker Tal und was tat die Obrigkeit, also Gemeinde, Kirche und Staat gegen die Armut? Zu all diesen Fragen hat die Verfasserin bei Recherchen im Busecker Geindearchiv interessante Antworten gefunden.

   
Heft 10: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Eine Erzählung aus dem Volksleben von Heinrich Naumann.
Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck (1999);  (€ 5,--)

Zum Inhalt:
Die meisten haben schon einmal von der Mühlengeschichte gehört, die ihre Vorlage in der Geschichte zweier Mühlen im Busecker Tal hat. Dieser Roman "Wer Wind sät, wird Sturm ernten ist aber oft nur dem Titel nach bekannt. Gelesen haben ihn die wenigsten, denn der Anfang dieses Jahrhunderts erschienene Roman ist nur schwer zu bekommen, hiesige Bibliotheken führen ihn nicht.
Aus diesem Grund hat sich der Heimatkundliche Arbeitskreis Buseck entschlossen den Roman in seiner Schriftenreihe neu zu verlegen und ihn damit dem interessierten Publikum wieder zugänglich zu machen.
Dies konnte nur durch die Mithilfe von Philipp Lindenstruth, aus der Dorfmühle in Beuern, geschehen, der im Besitz des einzigen uns bekannten Originalexemplares dieser Erzählung ist. Er hat sie uns für diesen Neudruck zur Verfügung gestellt. Hierfür sei ihm recht herzlich gedankt.
Auch wenn gewisse Ereignisse in den Mühlen des Buseckertales den Autor zu diesem Buch angeregt haben, so bedenken sie trotzdem, es ist ein Roman und um das Körnchen Wahrheit schlingt sich jede Menge Phantasie.

   
Heft 9: Kriegsgeschichtliche Wanderung durch Gießen und Umgebung.
Rudolf Wilhelm Georg Mohr (1905); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck (1999);  (€ 5,--)

Zum Inhalt:
Die Arbeit die Rudolf Wilhelm Georg Mohr 1905 für den Oberhessischen Geschichtsverein über die Kriegsereignisse in und um Gießen schrieb, interessierte uns ganz besonders, darum hat der Heimatkundliche Arbeitskreis Buseck sie in seiner Schriftenreihe aufgenommen.
Sie läßt uns tief in die kriegerische Geschichte des Buseckertales Einblick nehmenund gibt uns wertvolle Hinweise über die Not und das Elend der Menschen, die hier im Tal, durch Kriege und Seuchen über hunderte von Jahren in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Das hinten anhängende Flugblatt, von Herzog Christian v. Braunschweig und die Hassiae Superioris et Wetterau wurde vom Heimatkundlichen Arbeitskreis Buseck hinzugefügt.

 

   
Heft 8: Die evangelische Kirche in Großen-Buseck  (vergriffen)
Noppes, Elke et al. (2007); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck; 

überarbeitete Auflage des 1999 unter dem Titel: 800 Jahre Kirche in Großen-Buseck - Die Geschichte einer Kirche erschienenen Heftes

Zum Inhalt:
Der „Tag des offenen Denkmals“ 2007 mit dem Motto der sakralen Bauten bot sich an die Großen-Busecker Kirche erneut einem größeren Publikum vorzustellen und gleichzeitig auch Ergebnisse der inzwischen weiter fortgeschrittenen Forschungen zur Geschichte der Kirche zu publizieren.
So wurde das alte Heft „800 Jahre Kirche in Großen-Buseck - Die Geschichte einer Kirche.“ großzügig erweitert. Die älteren Artikel wurden teilweise überarbeitet und mit neuem Bildmaterial versehen. Neue Artikel kamen hinzu. So wurde u. a. die Bedeutung des Dachstuhles der Kirche dargelegt und über zwei, der heiligen Elisabeth zugeschriebenen, Wunderheilungen an Buseckern berichtet.
Das Heft hat sich mit einem Umfang von ca.120 Seiten verdoppelt. Zahlreiche Bilder und einige Farbtafeln illustrieren den Text.

   
Heft 7: Geschichte(n) des Busecker Tals - Gesammelte Werke.
Lindenstruth, Dr. Wilhelm (1998); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 10,--)

Zum Inhalt:
Die Arbeiten Lindenstruths wurden seinerzeit in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht. Die interessierten Leser im Busecker Tal hatten wohl oft nicht die Möglichkeit seine Arbeiten zu lesen. Da auch diese Arbeiten, neben seiner Dissertation, bis heute nicht an gültig verloren haben möchten wir sie in diesem Heft alle zusammengestellt erneut veröffentlichen.
Aus dem Inhalt:

 

Heft 6 und 7 zusammen € 20,-!!

Heft 6: Der Streit um das Busecker Tal - Ein Beitrag zur Geschichte der Landeshoheit in Hessen.
Lindenstruth, Dr. Wilhelm (1998); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 13,--)

Zum Inhalt:
Die Doktorarbeit des bereits 1918 verstorbenen Historikers hat bis heute nicht an Bedeutung verloren.
Wilhelm Lindenstruth stammte aus Beuern im Busecker Tal und der Schwerpunkt seiner geschichtlichen Arbeit liegt eindeutig im Busecker Tal.
Die bereits in den
MOHG NF 18/1910 und MOHG NF 19/1911 veröffentlichten beiden Teile seiner Arbeit über den jahrhundertelangen Steit der Busecker Ganerben mit dem hessischen Landgrafen um die Oberhoheit im Busecker Tal wurde hier neu aufgelegt.
In modernerer Version online: Teil 1 - Teil 2

   
Heft 5: Der Frauenverein Großen-Buseck - Über die Gründung des Vereins über die Zeit des 1. Weltkrieges als das Großen-Busecker Schloß als Lazarett diente.
Leblanc, Friedhelm (1997); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 5,--)

Zum Inhalt:
Der Frauenverein Großen-Buseck wurde 1908 gegründet, mit dem Zweck sich der Krankenpflege zu widmen. Noch im selben Jahr schloß man sich dem Alice-Frauenverein in Darmstadt an, der von der Kurfürstin Alice von Hessen ins Leben gerufen worden war. Von nun an nannte man sich Alice-Frauenverein für Krankenpflege Großen-Buseck.

   
Heft 4: Die Burg gen. der "Perch" - Gedanken zu einer weiteren Burg in Großen-Buseck. (vergriffen)
Noppes, Elke (1997); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;

Zum Inhalt:
Dieses Heft ist eine erweiterte Ausgabe des gleichnamigen Artikels im Buch: "Das Schloß in Großen-Buseck" Ffm 1997. Da im angesprochenen Buch der Artikel aus Platzgründen ziemlich knapp gehalten werden mußte, werden die Gedanken zu einer weiteren Burg in Großen-Buseck hier ausführlicher, sowie mit Anmerkungen und Quellen versehen, wiedergegeben. Jedem, dem der Gedanke Schloß und "Perch" zu trennen und als eigenständige Burgen zu sehen etwas schwerfällt, sei dieses Heft ans Herz gelegt.

Das Heft wurde nach der Ausgrabung des "Perchs" komplett überarbeitet und erschien neu als Sonderheft 1:
 Die Turmburg in Großen-Buseck genannt “Der Perch”.

   
Heft 3: Extractus Instrumenti Appehensionis: Auszug aus der Urkunde zur Besitzergreifung des Nachlasses des Friedrich Ludwig v. Buseck gen. Münch im Busecker Tal durch seine Erben.
Passler, Dr. Karl-Heinz /Reinholz-Hein, Ilse (1997); 1. Aufl., 51 Seiten, 12 Karten und 10 Abb., Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;  (€ 5,--)

Zum Inhalt:
Ein alter Grenzgang verbirgt sich hinter dem lateinischen Titel: „Extractus instrumenti apprehensionis“. Unternommen wurde dieser Grenzgang im Raum Großen-Buseck im Dezember 1750 und zwar entlang der Grenzen des Besitzes des Friedrich Ludwig v. Buseck gen. Münch. Dieser war verstorben und die Erben mußten nach dem damals geltenden Recht durch sorfortige dingliche Inbesitznahme ihre Erbansprüche geltend machen. Es mutet heute schon seltsam an, daß der Beauftragte der Erben dafür Türen öffnen und schließen, Feuer anzünden und wieder löschen mußte und auch Erde auf den Äckern und Zweige an den Bäumen in die Hand nehmen mußte.

Ebenso interessant ist, daß man der Beschreibung anhand der dort erwähnten Flurbezeichnungen noch heute folgen kann – im Dorf und um das Dorf herum. Die abwechselnd beigefügten Blätter einer Gemarkungskarte aus dem Jahr 1855 und der gültigen Topographischen Karte Hessen machen dies anschaulich.

   
Heft 2: Die Freiherren von Nordeck zur Rabenau. (vergriffen)
Kreuter, Peter (1997); 1. Aufl., 66 Seiten, 29 Abb., 3 unv. Briefe, Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck; 

Zum Inhalt:
Der Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Familie v.Nordeck zur Rabenau.Er beschreibt hier die verschiedenen Linien dieser Familien und die Geschichte ihrer wichtigsten Vertreter.
Im Anhang finden Sie 3 unveröffentlichte Briefe von Rainer Maria Rilke an Marietta v. Nordeck zur Rabenau.

   
Heft 1: Die Geschichte der Mühlen im Busecker Tal. (vergriffen)
Leblanc, Friedhelm (1997); Herausgeber: Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck;

Zum Inhalt:
Die nachweislich wohl älteste Mühle im Busecker Tal ist die Scheidemühle am Krebsbach in der Gemarkung Großen - Buseck bei der Wüstung Dörfeln am Dörfelsberg gelegen. In einer Urkunde im Hessischen Urkundenbuch Nr.478 vom 5. Januar 1315 erkennen Gottfried und Heinrich zu Karlsmunt und ihre Gattinnen an, daß sie Rechte und Bezüge die sie bisher zuhaben glaubten, am Erbzinz an der Mühle und anderen Gütern in Dörfeln bei Buseck den Herren von Arnsburg gehören. Die Scheidemühle stellte nach dem Tod des Scheidemüllers Hermann Hillebrecht im Jahre 1974 nach über 600 Jahren ihre Arbeit ein. Im Buseckertal gab es 16 Wassermühlen, wovon heute noch eine mahlt, die Spitzmühle am Krebsbach, ganz verschwunden dagegen ist die Helgenmühle deren Standort in Reiskirchen war. Die letzte Nachricht von ihr ist aus dem Jahre 1583, wo der Pfarrer von Reiskirchen ‚der Molen halber’ unterwegs war. Die übrigen Mühlen in der Gemarkung Großen-Buseck haben ihre Arbeit seit längeren eingestellt und manche haben heute einen anderen Verwendungszweck zB. als Reiterhöfe! Sie sind zum Teil noch in einem guten Zustand und mit ihren idyllischen Standorten in den Ortschaften und in der Gemarkung betonen sie die Schönheit und den Charakter des Buseckertals.

 

 
 

Aktualisiert am: 11.09.2015
 

Impressum