Henne v. Buseck gen. Münch
(PN 4019)

Familienübersicht auf Tafel 4 a

Vater: Henne/Heinrich v. Buseck gen. MünchMutter:
Geboren: Getauft:
erwähnt: von 1446 bis 1467
Verstorben: Bestattet:
Eheschließung:
Ehepartner: Margarete v. Nordeck
Kinder:
Name

Geboren

Verstorben / erwähnt

Zur Person:

Belege:

1442
Fehde des Grafen Johann zu Nassau mit Henne Monch von Buchseck 1442 – 43 (Kopialbücher)
Reg.: Inventare des Stadtarchivs Ffm

1443
Streit des Amtmanns des Grafen von Ziegenhain zu Schonsteyn mit dem Frankfurter Hauptmann Henne Monch z. Buchsek d. Jungen wegen Bezahlung eines verkauften Pferdes (Reichssache, Nachträge)
Reg.: Inventare des Stadtarchivs Ffm

1443
Henne Monch von Buchseck schreibt über einen Raub bei Grünberg (Kopialbücher)
Reg.: Inventare des Stadtarchivs Ffm

1451 September 20
Henne Münch d. J. von Buseck und seine Ehefrau Margarete von Nordeck bekunden, daß sie dem Laubacher Pfarrer Johann Quinkuß für eine ungenannte Summe Geldes einen Zins von 4 Turnosen Geld, die sie in Laubach und dem dortigen Gericht fallen haben, nämlich auf der Steinmühle vor dem Schloß Laubach, 6 Turnosen auf dem Gut des Henne Bruning zu Wartmanshausen (Fa-), das zur Zeit Contze Bicken innehat, 3 Turnosen Geld auf einer Wiese vor der Wetterau, die Henne Walter innegehabt hat, 2 Turnosen auf Groppen Gut zu Kreuzseen (Cruczesehen), das zur Zeit Eckel Milde innehat. Die Zinsen sind jährlich an St. Martinstag [November 11] fällig. Angeheftet: Zum Groppen Gut gehört ein Placken in der “Gurliß”-Wiese, der Groppengarten oben an “Brisenir”, ein Garten zwischen Henne Waltir und “Brisenir”, die Wiese zwischen Henne Girben und Kunz Wanir in dem “Schelebygen” und was dazu gehört, die Fortwiese bei Stulken, die er von einem Frtühmesser zu Laubach hat, 1/2 Morgen am Frühseener (Friensehendir) weg bei “Mueßkorp”.
Für Margarethe siegelt Helfrich v. Trohe, in Buseck wohnhaft.
HStAD X 2 Nr. 309
Regest nach arcinsys.hessen.de


1453, April 26
Staufenberg: Einwilligung Landgraf Ludwigs zu Hessen in die Verpfändung eines Burgge …….. in seiner Burg Staufenberg. Lgf. Ludwig I. (für Henne (v. Buseck gen) Münch und Damme v. Weitershausen
HStAD A 3 Nr. 351/21

1467, März 17
Ludwig Brand v. Buseck, Henne Münch v. Buseck, die Gebr. Henne und Walter v. Buseck, die Gebr. Kraft und Bernhard Mönch v. Buseck sowie die Gebr. und Vettern Hartmann, Helfrich, Heinrich, Philipp und Michael v. Trohe, [alle] Ganerben des Buseckertals, bekunden: Landgraf Ludwig III. v. Hessen hat mit seinem Heer im Felde vor Helmarshausen und Liebenau gelegen und diese Orte an sich gebracht. Nachdem sie den Landgrafen gebeten haben, den Gerhard Ruser [v. Buseck] wegen der unberechtigten Wegnahme von mehr als 15.000 Stück [haupt fihs und mehr] Vieh zur Rechenschaft zu ziehen, da dieser ihm als Mann und Diener verbunden ist, hat der Landgraf Gerhard nach der Ordnung des Rechts vor sich gefordert. Diesen Termin aber habe Gerhard versäumt. Stattdessen ist er mit gewappneter Hand und mit Gewehr zu Großen-Buseck erschienen und hat dort einen reisigen Diener der Ganerben erschlagen. Obwohl Gerhard dann von dem Landgrafen zu insgesamt vier Manntagen geladen wurde, ist er nicht erschienen. Er wurde daher verurteilt, daß er der Gnade des Lehnsherrn verfallen sei und den Schaden der Ganerbschaft ersetzen muß, wie sich aus dem darüber ausgefertigten Urteilsbrief ergibt [von 1466 Dezember 23]. Aufgrund dieser Vorgeschichte haben sie, die Ganerben, den Landgrafen um Schutz angerufen. Dieser habe daher versprochen, sie gegen den Gerhard und alle diejenigen, die mit ihm zu tun haben, zu schirmen und zu versprechen. Der Landgraf soll sie aber auch bei ihren kaiserlichen Freiheiten, Gnaden und altem Herkommen belassen, aber auch bei denen, die ihnen sein verst. Vater [Ludwig II.] gegeben hatte. Hinsichtlich ihrer Streitigkeiten mit seinem Bruder, Landgraf Heinrich III. v. Hessen, will Ludwig eine Sühne zustandebringen. Sie geben dafür dem Landgrafen ein Öffnungsrecht an ihrem Schloß und Tal.
Siegler: Aussteller 1, 3 und 4, 7, 9 und 10, zugleich für alle anderen Ganerben
HStAD A 3 Nr. 59/8 = B 14 Nr. 24


Quellen:
HStAD = Hessisches Staatsarchiv Darmstadt

Literatur:


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