Johann Gerlach v. Buseck gen. Münch
(PN 4030)

Familienübersicht auf Tafel 4 b

Vater: Conrad v. Buseck gen. MünchMutter: Conzel v. Hattstein
Geboren: Getauft:
erwähnt: von 1489
Verstorben: vor 1543Bestattet:
Eheschließung: 15. September 1491
Ehepartner: Ottilie Reuss v. Folkendingen
Kinder:
Name

Geboren

Verstorben / erwähnt
Barbara+ 1576
Conraderw. 1529-45
Johannerw. 1536

Zur Person:

Hinweis Ute – ich habe hier einen Fußnotentext, aber keine Fußnote auf der alten HP gefunden
Ehevertrag im Landeshauptarchiv Koblenz Best. 54 B 659

Belege:

1489 Februar 11
Gerlach Münch (Monich) von Buseck (Buchsecke) bekundet, daß Balthasar von Schönbach, als Melchior von Schönbach (Schon-) und dessen Frau Phichin, sein Schwager und seine Schwester, ihrem Bruder Balthasar von Schönbach Güter verkauft hatten, auf Abschlag 26 Gulden bezahlt hat.
HHStAW Bestand 170 I Nr. U 2045 – Hinweis Ute gehört das auch noch wo anders hin? siehe PN4023

1489 Juni 11
Gerlach Münch von Buseck (Buchsecke) bekundet, daß er am donerstag noch dem helligen pfingkstag 1489 auf Befehl von Melchior und Phichen, seines Schwagers und seiner Schwester, von Balthasar und Kathrin 16 Gulden Abschlag erhalten hat.
HHStAW Bestand 170 I Nr. U 2045 – Hinweis Ute gehört das auch noch wo anders hin? siehe PN4023

1491, September 15
Ehevertrag Gerlach Münch v. Buseck und Odilge v. Folkendingen
Landeshauptarchiv Koblenz, Best. 54: B 659 -Hinweis Ute: auf der alten HP steht: Orig. LHAKB Bestand 54: B659

1512 [Anm: Fehler bei der Laufzeit?]
Münch v. Buseck, Gerlachs Söhne, Ernsthofen ./. Philipp [v. Buseck gen.] Münch Alten-Buseck und Führer und Gemeinde im Busecker Tal: Entsetzung der Kläger und ihres Vaters aus dem Mitgenusse des Reichslehens Busecker Tal während ihr Großvater Johann Münch drei Jahre im heiligen Land gewesen ist
HStAD RKG Nr. NACHWEIS (vernichteter Bestand)
Regest nach arcinsys.hessen.de


1522 Oktober 26, Schloss Rödelheim
Jakob Kraus, Geistlicher des Bistums Meißen, kaiserlicher Notar, bezeugt, dass vor ihm Magister Joseph Fischer, Pfarrer zu Praunheim, zusammen mit Heinrich v. Praunheim als Inhaber des Glockenamtes der Kirche zu Praunheim, dieser der Gräfin Anna v. Solms-Münzenberg, geb. v. Mecklenburg-Schwerin, übereignet haben. – Zeugen: Gerlach Mönch v. Buseck, Anton v. Linden
HStAD B 9 Nr. 910
Regest nach arcinsys.hessen.de


1522 Oktober 29
Peter Bock, Peter Fischer, Hans Schneider, Konrad Strauß, Georg Schneider, Johann Zimmermann, Peter Glockener, Kunz Heuß, Else Scheffer, die alte Jeckelse und Else Klausen, Beisassen und Nachbarn im Tal beim Schloss Rödelheim, bekunden, dass sie der Gräfin Anna v. Solms-Münzenberg aus Dankbarkeit für ihren Schutz im Zug Landgraf Philipps gegen Kronberg versprochen haben, ihr jährlich vier Dienste ins Schloss zu leisten: Siegler: Gerlach Mönch v. Buseck, Amtmann zu Ernsthofen
HStAD B 9 Nr. 911
Regest nach arcinsys.hessen.de 


1527
Beschwerde Gerlachs v. Buseck, Amptmann zu Ernsthofen, über seinen Sohn Johann, der ihn aus dem Hause vertreiben wolle.
HStAM 19 b Nr. 618
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1529 Juni 28, Grevenmacher (Peter und Paulus abenth apostolorum)
Vor Junker Georg von der Fels [Feltz}, Herrn zu Heffingen und Richter zu Grevenmacher [Macheren), sowie vor Heinrich Drossel (DrusseII) von Schöneck, Paulus Orley, Vikar zu Fels [zu der Veltz}, und Johann Luepstorft, Schöffen zu Fels [Veltz}, einigt sich Johann Reuss von Folkendingen [Reussen von Folcken-} mit Konrad Münch von Busech [Moenche von Boisseck}. der seinen Vater und seine Mutter Ottilie, geb Reuss von Folkendingen, Johanns Schwester, vertritt, folgendermaßen über die Vereinbarung [außgeschnieten zetteIl) von 1489 Juni 26 [uft frytagh nahe s. Johans tagen baptist}. wonach beim Tod der Katharina Wolfskehl [Wolftskelen) die elterlichen Erbgüter durch Johann und seine Schwester Ottilie zu gleichlen Teilen untereinander aufgeteilt werden sollten: Sie verzichten gegenseitig auf alle Forderungen, die über die im Folgenden vorgenommene Teilung hinausgehen; alle diesbezüglichen Unterlagen verlieren ihre Gültigkeit. Sodann nehmen sie außerdem folgende Teilung der Hinterlassenschaft [beyfalI) ihrer verstorbenen Tante [waesen) Jungfer Barbara sowie des Wittums der Katharina Wolfskehl vor: Johann erhält das Haus einschließlich Zubehör zu Folkendingen. Konrad erhält den zu den Gütern zu Gilsdorf [Gielstorff) gehörigen Weingarten. Den Zehnt zu Waldbillig [WaltpiIIich) teilen sie untereinander zu gleichen Teilen. Das Verfügungsrecht über die Lehngüter behält Johann alleine, weshalb Konrad ihm seine Rechte zu Folkendingen abgetreten hat. Die Güter zu Gilsdorf, die die verstorbene Katharina Wolfskehl als Wittum innehatte, teilen sie ebenfalls untereinander zu gleichen Teilen; die Güter sind nach Ausweis der Wittumsverschreibung unbelastet. Gleiches gilt für die drei Gülten, die die Jungfer Barbara hinterlassen hat. Johann bleiben zu Gilsdorf die Güter vorbehalten, die er bisher dort innehatte. Der Teilung unterworfenes und nachträglich aufgefundenes Gut teilen sie ebenfalls untereinander zu gleichen Teilen, ebenso das Gut zu Bettingen [Pittinghen), einen Garten und ein Feld beim Gericht sowie eine kleine Wiese einschließlich Zubehör. Sofern Johann etwas von den Gütern belastet hat, hat er die Belastung zu tilgen. – Die Partner verpflichten sich erblich auf die Vereinbarungen, die doppelt ausgefertigt werden.  SiegIer: Konrad Münch von Buseck. – In einem Transfix räumt Johann dem Konrad, der ihm Verfügungsrecht über alle Lehnsgüter eingeräumt hat, die Hälfte von Haus und Hof einschließlich Zubehör zu Folkendingen erblich ein, dazu das Recht, dort Schadensersatz für den Fall beizutreiben. daß er und seine Erbe infolge Säumnis Johanns oder seiner Erben bei der Verfügung über die Lehen geschädigt werden. – Uff s. Peter und Paulus abenth apostolorum, Grevenmachern.
aus Jost Kloft: Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönsteig/Sieg Band 2, Köln 1979 Nr. 985
1530 Dezember 11 (sontag nehest noch Unser Lieben Frauen tag Concepcionis)
Gerlach Mönch v. Buseck bekundet: Er hat mit gestabtem Eid geschworen, dem Heiligen Reiche und dem römischen Kaiser [Karl V.] getreu, hold und gehorsam zu sein, das Gericht Buseckertal zu schirmen und es bei seinem alten Herkommen zu belassen, wie es sich aus den Bestimmungen der Burgfriedensbriefe ergibt. Heimlichkeiten will er verhehlen und alles das tun, was einem Ganerben des Buseckertals zu tun gebührt.
HStAD B 14 Nr. 60
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1536
Streitigkeiten zwischen Hans von Walbrun und Gerlach Münch von Buseck in Fischereisachen .
HStAM Bestand 17 I. Nr. 923

posthum
1543 Oktober 2 (dinstag nechst noch Michaelis)
Johann Mönch v. Buseck, Sohn des verst. Gerlach Mönch, bekundet: Er hat einen gestabten Eid geschworen, dem Heiligen Reich und dem römischen Kaiser [Karl V.] getreu, hold und gehorsam zu sein, das Gericht Buseckertal zu schirmen und es bei seinem alten Herkommen zu belassen, wie es sich aus den Bestimmungen der Burgfriedensbriefe ergibt. Heimlichkeiten will er verhehlen und alles das tun, was einem Ganerben des Buseckertals zu tun gebührt.
HStAD B 14 Nr. 63
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1578-1594 (-1597)
Valentin Homberger (+) namens seiner Ehefrau Sophie, geb. von Vers, dann diese selbst, Wetzlar, gegen Hessisches Hofgericht, Marburg, Conrad und Esaias von Vers(au), gen. Steuermeister, Kirchvers, Wilsbach: Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils des bekl. Hofgerichts vom 24.9.1577, Anspruch auf Feststellung der Tatsache, daß die Bekl., Brüder der kl. Sophie nicht befugt waren, unter Ausschluß der miterbberechtigten Sophie den gesamten Nachlaß der Eltern der Parteien, Wolf von Vers und Barbara, geb. Mönch, u.a. bestehend aus Haus, Hofraite, Garten, Zubehör und Zehnt zu Kirchvers, dem “Geisenberg” sowie den von den Eltern während der Ehe gekauften buseckischen Gütern und Rechten zu Kirchvers, nach dem Tode der Barbara, die nach dem Tode des Wolf die Leibzucht daran innehatte, an sich zu ziehen, Anspruch auf Herausgabe des der Kl. zustehenden Erbschaftsteils, Anspruch auf Herausgabe der während der Innehabung gezogenen Nutzungen.
– Quad. 15: Heiratsbrief (1530)
– Quad. 16: Kaufbrief (1545)
– Quad. 17: Eheberedung Gerlach Mönch von Buseck, Ottilie von Folking (1491)
HStAM Best. 255 Nr. H 180
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Quellen:

Literatur:


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