Catharina Salome Wölfin von und zu Todtenwarth
(PN 14051)

Familienübersicht auf Tafel 1 b

Vater: Christian Marsilius Wolff v. Todenwarth 111.11.1595 Speyer, + 26.9.1641 Hanau, lt. Eckhart G. Franz: Bestand O 4 Familienarchiv Wolff von Todenwarth, Darmstadt 1984 S. VIMutter: Salome Tobler v. Maßhofen
Geboren: Getauft:
erwähnt:
Verstorben: Bestattet: 12. September 1693 in Rödgen 2FB Rödgen Nr. 233
Eheschließung: 7. September 1659 in Altenstadt 3Auskunft des Pfr. i. R. Rüdiger Haug, Altenstadt am 9.11.2010
Ehepartner: Volprecht Ludwig v. Buseck

Zur Person:

Belege:

1650 Oktober 3
Salome Wolff v. Todenwarth geb.Tobler v. Maßhofen: Darlehensaufnahme über weitere 400 fl. von dem kaiserlichen Postmeister Johann Baptist v. Hoeßwinckel gegen Verpfändung weiterer Rechte an den Altenstädter Besitzungen, zur Finanzierung einer geplanten Ehe des Sohnes der Ausstellerin, Anton Christian Wolff v. Todenwarth.
Es siegeln: Aussteller, deren Tochter Katharina Salome, Dr. iur. Ernst Springer, Johann Gottfried Arthusius, Gerichtsprokurator zu Frankfurt, Bestätigungsvermerk der Stadt Friedberg vom 16. Oktober ( 1650 Oktober 16)
HStAD B 8 Nr. 9/522; Regest nach arcinsys.hessen.de

1650 Oktober 3
Hartmann Ulrich Sagenparth gen. Fuchs, kaiserlicher Notar und Bürger zu Frankfurt: Beurkundung der Zustimmungserklärung der Katharina Salome Wolff v. Totenwarth, Tochter der Salome v. Todenwarth, zur Verpfändung von 1650 Oktober 3 – Zeugen: Johann Adolf Trinckhaus, Chirurg, und Jost Magnus v. Butzbach
HStAD B 8 Nr. 9/522; Regest nach arcinsys.hessen.de

1651 Juli 21
Salome Wolff v. Todenwarth geb.Tobler v. Maßhofen: Weitere Erklärung zur Aufnahme eines erneuten Darlehens von Johann Baptist v. Hoeßwinckel.
Ausf., Papier, Signet, Unterschrift der A und der Katharina Salome Wolff v. Todenwarth, des Ernst Springer als Beistand und des Justus Wagner als Zeuge
HStAD B 8 Nr. 9/531; Regest arcinsys.hessen.de

1667 Februar 8
Friedberg, Burg: In der Klage der Anna Maria Hoeßwinckel, jetzt v. Gloxin, gegen Salome Wolff v. Todenwarth, geb. Tobler v. “Maßhofen”, und ihre Kinder Anton, Christian, Katharina Salome Wolff v. Todenwarth, insbes. ihren Schwiegersohn Volpert Ludwig v. Buseck, erkennen Burggraf, Baumeister und Regimentsburgmannen der Burg Friedberg für Recht, daß Katharina v. Buseck, geb. Wolff v. Todenwarth für ihre Person von der Gesamtforderung anteilig zu befreien ist, ihre Mutter aber der Witwe v. “Hoeßwinckel” dennoch die 1200 Reichstaler samt aufgelaufenen Zinsen und Bebauungskosten zurückzubezahlen hat; wenn sie keine “Parition” leisten kann, soll sie nach Erkenntnis unparteiischer ackerbaukundiger Leute und Landvermesser so viel von den als Hypothek eingesetzten Wolff’schen Gütern zu Altenstadt als Eigentum übergeben, wie sie in Höhe der Hauptsumme und den Zinsen entsprechen.
HStAD Inseriert in B 5 Nr. 379; Regest nach arcinsys.hessen.de

1667 Februar 28
Burg Friedberg: Urteil in Sachen der Maria Hoeßwinckel verh. Gloxin geb. v. Klariß gegen Salome Wolff v. Todenwarth und ihre Kinder Anton Christian und Katharina Salome, samt deren Ehemann Volprecht Ludwig v. Buseck, des Inhalts, dass noch 1.200 Rtr. Darlehensschuld der Beklagten offenstehen.
HStAD B 8 Nr. 9/553; Regest nach arcinsys.hessen.de

1667 März 27
Johann v. Gloxin namens seiner Ehefrau Anna Maria Hoeßwinckel geb. Klariß, auch namens ihrer Kinder erster Ehe Lamorael Philipp und Maria Johanna sowie Katharina Salome v. Buseck, Tochter der Salome Wolff v. Todenwarth geb.Tobler v. Maßhofen: Rezeß betreffend die an Johann Baptist Hoeßwinckel verpfändeten Güter zu Altenstadt
HStAD B 8 Nr. 7/17; Regest nach arcinsys.hessen.de

1667 März 27, Altenstadt
Friedberg, Burg: Die Unterzeichneten erklären, daß auf das durch Johann v. “Gloxin”, Geh. Rat Kurfürst Ruprechts v. d. Pfalz, im Namen seiner Ehefrau Anna Maria “Höeßwinckel”, geb. “Clarisse”, und deren Kinder Lamorell, Philipp und Maria Johanna vor Burggraf, Baumeister und Regimentsburgmannen der Burg Friedberg gegen Salome geb. Tobler v. Masthoff, die Witwe des Christian Marsilius Wolff v. Todenwarth, fürstlich hessischen Obristen, und deren Kinder, insbesondere ihren Schwiegersohn, Volpert Ludwig v. Buseck, geführte Verfahren um die Rückzahlung der [1200 Reichstaler] Hauptsumme, die sie ihnen 1649, 1650 und 1651 geliehen und mit Hypotheken auf Gütern in Altenstadt abgesichert hatte, und der geschuldeten Zinsen und Baukosten, wozu die Genannten schon 1667 Februar 8 verurteilt wurden, nach Schätzung durch Johann Hartung, Untergrefe des Amts Altenstadt, und die genannten Landvermesser so viel von den Wolff’schen Gütern in Altenstadt als Eigentum zugewiesen wurden [folgt Beschreibung der Güter], wie sie in Höhe der Hauptsumme, den Zinsen und den Bebauungskosten entsprechen. Die Güter sind adlige Rittergüter, frei von Steuer, Bede, Zinsen und Diensten, ausgenommen die Zahlung einer Reichssteuer.
Unterschriften: Volpert [Volprecht?] Ludwig v. Buseck; Katharina Salome v. Buseck, geb. Wolff v. Todenwarth; Johann v. Gloxin; Anna Maria v. Gloxin, geb. Clarisse; NN “Marolff”; Jeremias Münch, Notar; Johann Hartung, Untergrefe des Amts Altenstadt; Johann Brack; Veltin Lochmann; Johann Kötter; Johann Lemp; Erasmus Lochmann, Gerhard Meyer.
HStAD Inseriert in B 5 Nr. 379; Regest nach arcinsys.hessen.de

1671 Dezember 25
1670 September Volprecht Ludwig v. Buseck, seine Ehefrau Katharina Salome v. Buseck geb. Wolff v. Todenwarth, sowie (deren Bruder) Anton Christian Wolff v. Todenwarth: Verkauf von 11 1/4 Morgen Wiesen in der Altenstädter Gemarkung, genannt das Wertlein für 147 1/2 Rtr. an Johann Hartmann v. Rosenbach
HStAD B 8 Nr. 7/27; Regest nach arcinsys.hessen.de

1675 Oktober 12/22
Franz Christoph und Johann Konrad v. Rosenbach, als Testamentsvollstrecker des verstorbenen Bischof Johann Hartmann von Würzburg und Vormünder der Erben des verstorbenen würzburgischen Bittmeisters Franz Rudolf v. Rosenbach, Amtmanns zu Rothenfels, sowie Volprecht Ludwig v. Buseck und dessen Ehefrau Katharina Salome geb.Wolff v. Todenwarth, wohnhaft zu Altenstadt: Vergleich betreffend einen Tausch von freiadligen Gütern zu Altenstadt.
HStAD B 8 Nr. 9/569; Regest nach arcinsys.hessen.de

1675 Oktober (12)/22
Johann Leonhard Pfennig, würzburgischer Kammerrat und Bevollmächtigter des Geschlechts v. Rosenbach, sowie Volprecht Ludwig v. Buseck und dessen Ehefrau Katharina Salome geb.Wolff v. Todenwarth: Vergleich betreffend einen Tausch von freiadligen Gütern zu Altenstadt (ähnlich B 8 Nr. 569)
HStAD B 8 Nr. 7/30; Regest nach arcinsys.hessen.de

1676 März 24
Volprecht Ludwig v. Buseck und Ehefrau Katharina Salome geb. Wolff v. Todenwarth: Verkauf einer Hube Landes in der Gemarkung Altenstadt für 300 Rtr. an die Vettern Franz Christoph und Johann Konrad v. Rosenbach als Erben des verstorbenen Franz Rudolf v. Rosenbach, würzburgischer Amtmann zu Rothenfels.
HStAD B 8 Nr. 7/31; Regest nach arcinsys.hessen.de


Quellen:

Literatur:
Otto Stumpf: Das Rödgener Familienbuch. Pohlheim 1988


  • 1
    11.11.1595 Speyer, + 26.9.1641 Hanau, lt. Eckhart G. Franz: Bestand O 4 Familienarchiv Wolff von Todenwarth, Darmstadt 1984 S. VI
  • 2
    FB Rödgen Nr. 233
  • 3
    Auskunft des Pfr. i. R. Rüdiger Haug, Altenstadt am 9.11.2010
  • 4
    nach Eintrag im Kirchenbuch Alten-Buseck wurde das Kind auf den Namen Wilhelm Eitel Eberhard getauft. Es war am 10. Dezember geboren und wurde am 11. getauft. Nach Auskunft aus Altenstadt wurde das Kind dort am 9. Dezember geboren und auf den Namen Hermann Eitel getauft.
  • 5
    Auskunft des Pfr. i. R. Rüdiger Haug, Altenstadt am 9.11.2010
  • 6
    Auskunft des Pfr. i. R. Rüdiger Haug, Altenstadt am 9.11.2010
  • 7
    Auskunft des Pfr. i. R. Rüdiger Haug, Altenstadt am 9.11.2010
  • 8
    Auskunft des Pfr. i. R. Rüdiger Haug, Altenstadt am 9.11.2010
  • 9
    Auskunft des Pfr. i. R. Rüdiger Haug, Altenstadt am 9.11.2010
  • 10
    Zugehörigkeit zu den Eltern ungesichert.
  • 11
    Zugehörigkeit zu den Eltern ungesichert.
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