Backhaus am Anger und weitere

Backhaus am Anger in Großen-Buseck

(c) Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck e. V.

Kurzinfo

In Großen-Buseck wird schon über 200 Jahre Brot in öffentlichen Backhäusern gebacken. Heute gibt es noch zwei Backhäuser. Eines am Anger und eines in der Ernst-Ludwig-Straße 4. Früher waren es vier Backhäuser.

Ihre Erbauungszeit ist nicht bekannt. Alle vier Backhäuser werden bereits im Jahr 1795 in die Feuerversicherung aufgenommen. 1GemA Buseck GB1 Nr. 9008
Das Backhaus auf dem Anger stand dem Ortsplan von 1845 etwas mehr zur Mitte des Angers und wurde scheinbar versetzt. Noch heute wird es gerne genutzt, gerade bei Feiern auf dem Anger.
Das letzte Verzeichnis, das bis in die 1970er Jahre geführt wurde verzeichnet keine baulichen Veränderungen. Lediglich die Backhäuser in der Zeilstraße (im Jahr 1957) und das an der Oberpforte (im Jahr 1967) werden aus dem Verzeichnis entfernt. 2GemA Buseck GB1 Nr. 9005

Das ebenfalls noch erhaltene Backhaus in der Ernst-Ludwig-Straße 4 wurde anfangs als „das Backhaus vor der Unterpforte“, später als „das Backhaus in der Fußgasse“ in den Verzeichnissen erwähnt.3GemA Buseck GB1 Nr. 9008, GemA Buseck GB1 Nr. 9005

Nach 1800 tauchen zusätzlich noch private Backhäuser in den Feuerversicherungsbücher für Großen-Buseck. Nur für die „Altenbusecker Pfarrey4Der Pfarrer von Alten-Buseck wohnte bis in die 1830er Jahre in Großen-Buseck in der Kaplanei oder Alten-Busecker Pfarrei. Er war zudem Kaplan der Großen-Busecker Kirche. Nachdem die Kaplanei wegen Baufälligkeit nicht mehr bewohnbar war, setzten sich die Alten-Busecker Bürger durch und holten ihren Pfarrer in ihren Ort. Sie hatten dafür die Hofburg gekauft. war bereits 1795 noch ein Backhaus versichert. Diese wurde 1837 wegen baufälligkeit komplett abgebrochen. 5GemA Buseck GB1 Nr. 9008


Dieser Beitrag ist Teil des Flyers „Historisches Großen-Buseck“.


Quellen:
GemA Buseck = Gemeindearchiv Buseck

Literatur:


  • 1
    GemA Buseck GB1 Nr. 9008
  • 2
    GemA Buseck GB1 Nr. 9005
  • 3
    GemA Buseck GB1 Nr. 9008, GemA Buseck GB1 Nr. 9005
  • 4
    Der Pfarrer von Alten-Buseck wohnte bis in die 1830er Jahre in Großen-Buseck in der Kaplanei oder Alten-Busecker Pfarrei. Er war zudem Kaplan der Großen-Busecker Kirche. Nachdem die Kaplanei wegen Baufälligkeit nicht mehr bewohnbar war, setzten sich die Alten-Busecker Bürger durch und holten ihren Pfarrer in ihren Ort. Sie hatten dafür die Hofburg gekauft.
  • 5
    GemA Buseck GB1 Nr. 9008
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