Friedrich Ludwig Moritz v. Buseck gen. Brand
“Vincent v. Buseck”
(PN 2029)

Familienübersicht auf Tafel 2 c

Vater: Georg Ludwig v. BuseckMutter: Helena Lowisa v. Buseck
Geboren: 08. Juli 1699 in Alten-BuseckGetauft: y 1712
erwähnt:
Verstorben: Bestattet:
Eheschließung:
Ehepartner:
Kinder:
Name

Geboren

Verstorben / erwähnt

Zur Person:

Profess des Stifts St. Salvator (1731-)
Probst zu Sannerz (1739-1750)
Domherr zu Fulda (1750-)
Probst zu Thulba (1750-1760)
Probst zu Johannesberg (1759-)

Belege:

1721-1722
Nobilitätsattestat für Vincenz v. Buseck gen. Brandt
HStAM Bestand 96 Nr. 162; Regest nach arcinsys.hessen.de

1722
Probatio nobilitatis des Vincenz v. Buseck gen. Brandt
HStAM Bestand 96 Nr. 775; Regest nach arcinsys.hessen.de

1731 April 23
Vincentius Brand v. Buseck, Profess des Stifts St. Salvator zu Fulda, beschwört die Aufnahme in den Burgfrieden der Ganerbschaft Buseckertal gemäß den alten und neuen Burgfriedensbriefen.
HStAD B 14 Nr. 65; Regest nach arcinsys.hessen.de

1739 Dezember 10
Vinzenz (Vincentius) v. Buseck gen. Brand, Konventuale von Fulda, bekundet, dass ihm Amand [von Buseck], Abt von Fulda, die Propstei Sannerz übertragen und darüber die im Folgenden inserierte Urkunde ausgestellt hat. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1739 Dezember 10: Amand [von Buseck], Abt von Fulda, bekundet, dass er Vinzenz v. Buseck gen. Brand, Konventuale von Fulda, die dem Kloster Fulda in allen geistlichen und weltlichen Belangen unterstehende Propstei Sannerz mit allen Rechten und allem Zubehör übertragen hat. Die Propstei bezieht Einkünfte aus den Gauen (pago) Weiperz und Herolz. Vinzenz ist zur Instandhaltung der Gebäude, zur Wahrung der Rechte der Propstei und zur Rechnungslegung gegenüber dem Abt verpflichtet. Der Abt befiehlt, Vinzenz als Propst anzuerkennen und ihm den schuldigen Gehorsam zu leisten.
HStAM Best. Urk. 75 Nr. 2257; Regest nach arcinsys.hessen.de

1741 Oktober 13, Augsburg
Die Kurfürsten Herzog Karl Albrecht von Bayern [der spätere Kaiser Karl VII.] und Pfalzgraf Karl Philipp bei Rhein, beide als Inhaber des gemeinsamen Reichsvikariats, bekunden: Amandus, Ernst Johann Philipp Hartmann, zugleich für Wilhelm Ernst und Moritz, die minderjährigen Kinder des verst. Georg Ludwig, sodann Christian Ludwig, Vinzenz, Bernhard Friedrich Ludwig, Johann Christoph, Johann Moritz, Georg Wilhelm und Friedrich Adolf, Gebr. bzw. Vettern, sämtlich Vierer und Ganerben zu Buseck, haben darum gebeten, das Buseckertal als Reichslehen zu erneuern. Aufgrund dieser Bitte haben sie als Reichsvikare dieses Lehen, das sie zuletzt mit Lehnsbrief von 1717 Dezember 24 von Kaiser Karl VI. erhalten haben erneuert. Ernst Johann Philipp Hartmann v. Buseck hat im Namen der übrigen Ganerben den Lehnseid geleistet.
HStAD B 14 Nr. 133; Regest nach arcinsys.hessen.de

1742 Februar 12, Großen-Buseck
Christian Ludwig v. Buseck, Vincentius Brand v. Buseck, Bernhard Brand v. Buseck, Johann Friedrich Brand v. Buseck, Friedrich Adolf v. Buseck und Friedrich Wilhelm Brand v. Buseck bekunden: Sie haben in ihrem vor dem Reichshofrat anhängigen Prozess gegen den Landgrafen [Ludwig VIII.] v. Hessen-Darmstadt, in dem auch die Mittelrheinische Reichsritterschaft interveniert hat, und in dem es um die Aufrechterhaltung der von König Sigmund 1421 [Juli 4] erteilten Privilegien geht, dem Ernst Johann Philipp Hartmann v. Buseck Vollmacht erteilt, ihre Interessen wahrzunehmen.
HStAD F 28 Nr. 22; Regest nach arcinsys.hessen.de

1746-1753
Vinzenz v. Buseck gen. Brand, Propst zu Sannerz, und Konsorten ./. die Vormundschaft des Sohnes des verstorbenen Obristlieutenants Johann Eitel von Buseck: Vormundschaftsabrechnung
HStAD G 26 A Nr. 484/11; Regest nach arcinsys.hessen.de

1750 März 19/23, Residenzschloss Fulda
Der kaiserliche Notar Johannes Bronns bezeugt: Vor ihm ist erschienen Freiherr Vincentius Brand v. Buseck, Domherr des Stifts Fulda und Propst zu Sannerz, auch namens seines Bruders Mauritius Brand v. Buseck, kaiserlicher Lieutenant in Böhmen, und habe ihn beauftragt, den Ernst Johann Philipp Hartmann v. Buseck, Herrn zu Eppelborn und Erbschenk zu Buchen, Viztum und Oberamtmann der Zent Fulda, und den Johann Adam v. Bach, Löwenstein-Wertheimischen Regierungs- und Kammerpräsidenten, über einige Artikel zur Errichtung der Brandsburg zu Alten-Buseck als Zeugen zu befragen. Dies ist am 23. März geschehen. – Zeugen: Auraeus Pistorius, Johann Andreas Schmidt [beide zu Fulda]
HStAD F 28 Nr. 26; Regest nach arcinsys.hessen.de

1759 Dezember 23
Vinzenz (Vincentius) v. Buseck gen. Brand, Konventuale von Fulda, bekundet, dass ihm Heinrich [von Bibra], Bischof und Abt von Fulda, die Propstei Johannesberg übertragen und darüber die im Folgenden inserierte Urkunde ausgestellt hat. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1759 Dezember 23: Heinrich [von Bibra], Bischof und Abt von Fulda, bekundet, dass er Vinzenz v. Buseck gen. Brand, Konventuale von Fulda, die der Kathedralkirche Fulda in allen geistlichen und weltlichen Belangen unterstehende Propstei Johannesberg bei Fulda mit allen Rechten und allem Zubehör übertragen hat. Vinzenz hat die Rechte und Besitzungen der Propstei zu schützen und ist dem Bischof zur jährlichen Rechnungslegung verpflichtet. Der Bischof befiehlt, Vinzenz als Propst anzuerkennen und ihm den schuldigen Gehorsam zu leisten.
HStAM Bestand Urk. 75 Nr. 2340; Regest nach arcinsys.hessen.de


Quellen:
arcinsys.hessen.de
HStAD = Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
HStAM = Hessisches Staatsarchiv Marburg

Literatur:


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