
(c) Ute und Walter Zecher
Kurzinfo
In Großen-Buseck heißt die Wieseck „Thalbach“.
Im Bogen der Wieseck, der Thalbach, stand früher ein Adelshof dessen Areal heute als „Todts Gärten“ bekannt ist. Zu ihm gehörte die ehemalige Kleinmühle. Hof und Mühle wurden im Jahr 1627 1Urkunde in Privatbesitz erstmals erwähnt und sind heute nicht mehr erhalten.
In der Urkunde von 1627 verkauft Adam Arnt v. Oynhausen seinem Schwiegersohn Joh. Philipp v. Buseck gen. Münch „unsern freyen Adelichen ansitz undt behausung im Dorff großen Buseck mit allen darzu gehörigen bäuen, Viehhauß, stallungen, die im garten darzu gehorige Möhle, sampt denn gärten, ackern, wiesen, Trieschen, Holz undt gestreuche, vor undt umb großen Buseck undt in derselben Feldmark gelegen, mit allen ihren an, ein- und zugehörungen, besucht und unbesucht nichts darvon außgeschloßen, oder abgesen ...“
Bei diesem „freyen Adelichen ansitz “ handelte es sich (u. a.) um das Areal, das in Großen-Buseck unter der Bezeichnung Todts-Gärten – nach einem 1750 erwähnten Pächter – bekannt ist2HStAD E 12 Nr. 15/18; Im Dezember 1750 vom Pächter Johann Philipp Todt bewohnt, der als Pächter des Hofes bei der Inbesitznahme der sog. Münchschen Erbschaft erwähnt wird.. Es lag im Süden der Wieseckschleife, wohl bis zur Wilhelmstraße. Da die heutige Kleinmühle im Osten der Zeilstraße steht, wird sich das Anwesen – nach der Beschreibung im Verkaufsbrief – mit Garten, über die Zeilstraße hinweg erstreckt haben.
Ausführlichere Informationen finden Sie hier.
Dieser Beitrag ist Teil des Flyers „Historisches Großen-Buseck“.
Quellen:
Literatur:
Ludwig Jung: Heimatbuch der Gemeinde Großen-Buseck; Großen-Buseck 1951
- 1Urkunde in Privatbesitz
- 2HStAD E 12 Nr. 15/18; Im Dezember 1750 vom Pächter Johann Philipp Todt bewohnt, der als Pächter des Hofes bei der Inbesitznahme der sog. Münchschen Erbschaft erwähnt wird.
