Wieseck / Todts Gärten

Das Gelände auf dem sich der ehemalige Hof Todt´s Gärten befunden hat.

(c) Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck e. V.

Kurzinfo

In Großen-Buseck heißt die Wieseck „Thalbach“.
Im Bogen der Wieseck stand früher ein Adelshof dessen Areal heute als „Todts Gärten“ bekannt ist. Zu ihm gehörte die ehemalige Kleinmühle. Hof und Mühle wurden im Jahr 1627 1Urkunde in Privatbesitz erstmals erwähnt und sind heute nicht mehr erhalten.
In der Urkunde von 1627 verkauft Adam Arnt v. Oynhausen seinem Schwiegersohn Joh. Philipp v. Buseck gen. Münch „unsern freyen Adelichen ansitz undt behausung im Dorff großen Buseck mit allen darzu gehörigen bäuen, Viehhauß, stallungen, die im garten darzu gehorige Möhle, sampt denn gärten, ackern, wiesen, Trieschen, Holz undt gestreuche, vor undt umb großen Buseck undt in derselben Feldmark gelegen, mit allen ihren an, ein- und zugehörungen, besucht und unbesucht nichts darvon außgeschloßen, oder abgesen ...“
Bei diesem „freyen Adelichen ansitz “ handelte es sich um das Areal, das in Großen-Buseck unter der Bezeichnung Todts-Gärten – nach einem späteren Pächter – bekannt ist2Todts Gärten. (doods gäede.) Zwischen Wieseck, Zahlgasse und „Steewääg“. Hier hat früher … eine Burg gestanden. Der Name „Todts Gärten“ rührt von dem letzten Pächter des Grundstückes her. Die Gemeinde-Rechnung von 1757 erwähnt einen „Georg Philipp Todt“ und die von 1801/02 einen „Johannes Todt“ so Jung 1951, Seiten 104-111. Es lag im Süden der Wieseckschleife, wohl bis zur Wilhelmstraße. Da die heutige Kleinmühle im Osten der Zeilstraße steht, wird sich das Anwesen – nach der Beschreibung im Verkaufsbrief – der Garten, über die Zeilstraße hinweg erstreckt haben.


Dieser Beitrag ist Teil des Flyers „Historisches Großen-Buseck“.


Quellen:


Literatur:
Ludwig Jung: Heimatbuch der Gemeinde Großen-Buseck; Großen-Buseck 1951


  • 1
    Urkunde in Privatbesitz
  • 2
    Todts Gärten. (doods gäede.) Zwischen Wieseck, Zahlgasse und „Steewääg“. Hier hat früher … eine Burg gestanden. Der Name „Todts Gärten“ rührt von dem letzten Pächter des Grundstückes her. Die Gemeinde-Rechnung von 1757 erwähnt einen „Georg Philipp Todt“ und die von 1801/02 einen „Johannes Todt“ so Jung 1951, Seiten 104-111
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