
Herbstliche Lindenallee
(c) Norbert Wagner, Großen-Buseck
Kurzinfo
Die Lindenallee bestand ehemals aus Sommer- und Winterlinden. 1 Botanisch: Tilia cordata / Tilia platyphyllos
Von diese beiden Lindensorten finden sich aktuell nur noch je zwei Bäume im unteren Bereich der Allee, Richtung Kulturzentrum. Bei allen anderen Linden in der Allee handelt es sich um hybride Lindenbäume.
Die Blüten der Sommerlinde enthalten ein ätherisches Öl, welches die Blüten besonders intensiv duften lässt. Die Allee führt, östlich entlang der beiden Teiche, heute zum Kulturzentrum.
Als sie in der Mitte des 19. Jahrhunderts gepflanzt wurde, führte die gewundene Allee jedoch praktisch ins nichts – oder zur Burg gen. der Perch. Es ist nicht bekannt, ob Reste der Burg damals noch in der Landschaft zu sehen waren. Die letzte Erwähnung der Reste im Park stammt nämlich bereits aus dem Jahr 1785. Auszuschließen ist es jedoch nicht. Zudem würden Überreste einer alten Burg sehr gut zum Konzept eines englischen Landschaftsparkes passen.
Dieser Beitrag ist Teil des Flyers „Herzlich Willkommen im Schlosspark Großen-Buseck!“
und wird Ihnen präsentiert vom:
Freundeskreis Busecker Schlosspark e. V. und dem Heimatkundlichen Arbeitskreis Buseck e. V.
Quellen:
Literatur:
- 1Botanisch: Tilia cordata / Tilia platyphyllos
