Galgen

Weithin sichtbares Zeichen der Blutgerichtsbarkeit des Busecker Gerichtes – der Möglichkeit die Todesstrafe zu verhängen – war der steinerne Galgen der noch bis ins 18. Jahrhundert südlich von Großen-Buseck im Felde stand. Der Galgenberg wird bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1400 erwähnt. 1HStAD A 3 Nr. 132/3; Regest Eckhardt 1977 S. 219
Ein Flurname erinnert noch heute an die Stelle an der einstmals der Galgen stand.

Beschrifteter Ausschnitt aus dem Kupferstich.

Ausschnitt aus dem Kupferstich
(c) GemA Buseck

Der Galgen in Beerfelden

Galgen bei Beerfelden in 2015
(c) Heimatkundlicher Arbeitskreis Buseck e. V.


Quellen:
HStAD = Hessisches Staatsarchiv Darmstadt

Literatur:
Albrecht Eckhardt: Klosterarchive : Regesten und Urkunden Teil: 8 : Die oberhessischen Klöster; Dritter Band 1. Hälfte Regesten; Marburg 1977


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    HStAD A 3 Nr. 132/3; Regest Eckhardt 1977 S. 219
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